„Gefälschte E-Mails im Namen von Freunden, Nachbarn oder Kollegen gefährden im Moment ganze Netzwerke: Emotet gilt als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit und verursacht auch in Deutschland hohe Schäden.“

So beginnt der Beitrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI; https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/emotet.html, Stand: 03.09.2020)

 

Häufig ist es noch immer gängige Praxis, dass Office-Dokumente mit Macros versendet werden. Mitarbeiter versenden Listen, Formulare, Berechnungen, Präsentationen ohne zu bedenken, dass solche Dokumente ein Einfallstor für Schadsoftware sind.

Wie können wir uns schützen?

  • Nachfragen beim Versender, ob die Nachricht von ihm versendet wurde
  • Keine Office-Dokumente, die als Dateianhänge versendet wurden, öffnen
  • Dokumente, die versendet werden müssen, in PDF umwandeln. (Per Office-Programm oder kostenfreie PDF-Drucker)
  • Zuerst die Anhänge speichern und durch aktuelle Virenscanner prüfen lassen
  • IT-Verantwortliche informieren, wenn verdächtige Nachrichten empfangen werden
  • Aktuelle Sicherungen des Arbeitsplatzes erstellen

In Unternehmensnetzwerken nutzen wir externe Dienstleister, um den gesamten eingehenden E-Mailverkehr mehrfach prüfen zu lassen. Potenziell gefährliche Anhänge werden gesperrt, noch bevor sie das Unternehmensnetzwerk erreichen. Hierfür nutzen wir SecuMail®.

Mitarbeiterinformation und Ausbildung, technische Absicherung und ein regelmäßig überprüftes Backup-Konzept sind nicht erst seit Emotet Pflicht im Unternehmen. Wir unterstützen Sie, beraten und richten ein.
Nutzen Sie dazu die Förderprogramme in Bayern (www.digitalbonus.bayern) und des Bundes
(www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html)